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Monteverdi & l'arte del mondo: Orfeo 2.0 – eine BaRock-Oper
Jun 13, 9:30 PM
Musikfestspiele Potsdam Sanssouci
 

Über

Francesca Lombardi Mazzulli schloss ihr Studium am Conservatorio G. Verdi in Mailand mit Bravour ab und erwarb anschließend ein akademisches Diplom der zweiten Stufe am Conservatorio G. Frescobaldi in Ferrara unter der Leitung von Mirella Freni. Danach setzte sie ihre Studien bei Luciano Pavarotti, A. Molinari und Sonia Prina fort. Derzeit studiert sie bei Fernando Opa und Vivica Genaux. Zu den zahlreichen Preisen und Auszeichnungen zählen der Finalistenpreis beim Händel-Gesangswettbewerb in London, der zweite Preis beim Pietà dei Turchini-Wettbewerb in Neapel, Accademia Rossiniana 2011 und der Kritikerpreis beim Varazdiner Festival für alte Musik in Kroatien.

Ihre Konzert- und Operntätigkeit hat sie seit ihrem Debüt an die Seite von Orchestern und Ensembles geführt, die sich der historisch informierten Wiedergewinnung des Repertoires des 17. Jahrhunderts widmen –  so die Accademia Bizantina unter der Leitung von Ottavio Dantone, das Barockensemble von Limoges unter der Leitung von Christophe Coin, La Venexiana unter der Leitung von Claudio Cavina, Complesso Barocco unter der Leitung von A. Curtis, Les Talens Lyriques unter der Leitung von Christophe Rousset, l'Arte del Mondo unter der Leitung von Werner Ehrhardt, die Cappella Neapolitana unter der Leitung von Toni Florio, Le Musiche Nove unter der Leitung von C. Osele, Montis Regalis unter der Leitung von A. De Marchi, Europa Galante unter der Leitung von F.Biondi (mit dem sie kürzlich im Wiener Konzerthaus in Händels Silla beim Festival Resonanzen sowie beim Enescu-Festival in Rumänien debütierte), Ivor Bolton, Cantar Lontano unter der Leitung von M. Mencoboni, I Solisti Veneti unter der Leitung von A. Marcon, B’Rock aus Brügge, La Chimera unter der Leitung von E. Eguez, dem Bach Consort und viele andere.

Weitere Stationen waren die Styriarte-Festspiele in Graz, die Haydn-Festspiele in Eisenstadt, die Schleswig-Holstein-Festspiele in Hamburg, die Händel-Festspiele in Halle, das Festival Resonanzen in Wien, das Festival Barocco in Rom, das Festival Beaune, das Festival Viotti und zahlreiche weitere.

Ihr Interesse am barocken Musiktheater hat in jüngerer Zeit zu mehr als einer Wiederaufnahme bisher vergessener Werke geführt: Dazu gehören etwa ihre Debüts in den Hauptrollen in La Rosinda (in Potsdam, Bayreuth und Vantaa, unter der Leitung von Mike Fentross), in Artemisia (in Hannover und Montpellier, unter der Regie von Claudio Cavina) von Francesco Cavalli, beide aufgenommen von Ludi Musici und Glossa, in Veremonda von Cavalli als Zelemina, an der Seite von Vivica Genaux beim Festival von Spoleto in Charleston (USA) im Jahr 2015.
Zu ihren jüngsten Erfolgen zählen ihr Debüt bei den Innsbrucker Festwochen (Giunone in La Calisto di Cavalli), am Teatro San Carlo in Neapel (Herbst 2016) in Achille in Sciro di Sarro zur Feier des Jubiläums des Theaters unter der Leitung von A. De Marchi, sowie als Arsinoe in Cestis La Dori unter der Leitung von O. Dantone und als Ismene in der Antigone von Christoph Willibald Gluck beim Internationalen Gluck-Festival Nürnberg unter der Leitung von Michael Hofstetter. Unter seinem Dirigat war sie ebenso von 2012 bis 2020 am Theater Gießen in den Rollen der Leonora in Verdis Oberto, des Grafen von San Bonifacio (aufgenommen für OehmsClassics), der Agrippina in Händels gleichnamiger Oper, der Mirandolina in Bohuslav Martinus gleichnamiger Oper und der Vitellia in Mozarts La Clemenza di Tito zu sehen. Hinzu kamen ebenso die Fiordiligi in Così fan tutte, Donna Elvira in Don Giovanni , die Gräfin in Le Nozze di Figaro von W.A.Mozart und Maddalena in La Resurrezione di Haendel.

Von besonderer Bedeutung war auch die Teilnahme (2013) an dem von Stefano Vizioli und Aaron Carpene koordinierten Projekt Opera Buthan, das die erste Inszenierung einer Oper in dem kleinen Himalaya-Königreich darstellte. Die Inszenierung wurde  2014 in El Paso (Texas) wieder aufgenommen. Weitere internationale Engagements führten zu ihren Debüts in Neuseeland (Händels Messias) und an der Nationaloper Seoul Südkorea als Ersilia in Vivaldis Orlando Finto Pazzo. unter der Leitung von Maestro G. Petrou.

Eine fruchtbare Zusammenarbeit verbindet sie schließlich mit dem Pera Ensemble von Mehmet Yesilcay, mit dem sie in letzter Zeit in renommierten europäischen Konzertsälen auftreten konnte und mit dem sie zahlreiche CDs für Glossa, OehmsClassics und Berlin Classics aufgenommen hat.

Kürzlich debütierte Francesca Lombardi Mazzulli in der Rolle der Kleopatra in G.F. Hendels Julius Cäsar am Theater Bonn unter der Leitung von Maestro W. Katschner mit der Lautten Compegnay sowie als Donna Elvira am Theater Heidelberg. Für das Würzburger Mozartfest sang sie die Rollen der Contessa in Salieris La Scuola dei jelosi und der Falsirena in Salieris 'La Fiera di Venezia' unter der Leitung von Werner Ehrhardt (aufgenommen für Deutsche Harmonia Mundi in den Jahren 2017 und 2019) und gab kürzlich ihr von der Kritik gefeiertes Debüt als Rosane in Vivaldis La Verita in Cimento’ für die Heidelberger Opernsaison in Schwetzingen. Sehr erfolgreich war die Künstlerin auch beim Drottningholm-Festival in dem zeitgenössischen Werk "Siskonen i Mantua" und in der Rolle der Almirena in Händels Rinaldo in Tokio unter der Leitung von Ryo Terakado.

Zukünftige Auftritte führen sie in der Rolle der Deidamia in L'Achille in Sciro von Corselli unter der Leitung von I. Bolton an das Teatro Real in Madrid, in Die Schöpfung von Haydn an das Teatro Comunale in Bologna, in der Rolle der Alcina in L'Isola di Alcina von Gazzaniga zu den Schwetzinger Festspielen (Aufnahme der Deutschen Harmonia Mundi), in der Rolle der Alceste in Glucks gleichnamiger Oper zu den Gluck-Festspielen, als Solistin zu den Händel-Festspielen in Halle und vielen anderen Aufführungen.

Ihre Diskographie umfasst neben den bereits aufgeführten Projekten zahlreiche weitere Aufnahmen, darunter "La Conversione di Maddalena" von Bononcini (2020), "Clorinda e Tancredi"(2018), Jerusalem (2018), Sacred Music in Lombardia (2017), Il ritorno di Ulisse in patria (2011), Artemisia(2010), sämtliche für die Plattenfirma Glossa. Für Berlin Classics nahm sie Momenti d'amore (2014) und Trialog (2012) auf, für Oehms Classics neben Verdis ‚Oberto’ auch Ballo turco (2015) und Carnival Oriental (2016). Für die Deutsche Harmonia Mundi nahm sie neben den bereits aufgeführten Opern Salieris auch Hasses ‚Marc’Antonio e Cleoptra‘ zusammen mit Vivica Genaux (2012), sowie 2014 Bertonis ‚Orfeo‘ für das italienische Label Fra Bernardo.

 
 
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