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Termine

Monteverdi & l'arte del mondo: Orfeo 2.0
Jan 30, 8:30 PM
Musikfestspiele Potsdam Sanssouci
 

Über

Francesca Lombardi Mazzulli schloss ihr Studium am Conservatorio G. Verdi in Mailand mit Bravour ab und erwarb anschließend am Conservatorio G. Frescobaldi in Ferrara unter der Leitung von Mirella Freni ein akademisches Diplom der zweiten Stufe. Anschließend setzte sie ihre Studien bei Luciano Pavarotti, A. Molinari und Sonia Prina fort. Sie studiert derzeit bei Fernando Opa und Vivica Genaux. Zu ihren zahlreichen Preisen und Auszeichnungen zählen der Finalistenpreis beim Haendel-Gesangswettbewerb in London und der Kritikerpreis des Varazdiner Festivals für Alte Musik in Kroatien.

Ihre Konzert- und Operntätigkeit hat sie seit ihrem Debüt an die Seite von Orchestern und Ensembles geführt, die sich der historisch informierten Wiedergewinnung des Repertoires des 17. Jahrhunderts widmen –  so die Accademia Bizantina unter der Leitung von Ottavio Dantone, das Barockensemble von Limoges unter der Leitung von Christophe Coin, La Venexiana unter der Leitung von Claudio Cavina, Complesso Barocco unter der Leitung von A. Curtis, Les Talens Lyriques unter der Leitung von Christophe Rousset, l'Arte del Mondo unter der Leitung von Werner Ehrhardt, die Cappella Neapolitana unter der Leitung von Toni Florio, Le Musiche Nove unter der Leitung von C. Osele, Montis Regalis unter der Leitung von A. De Marchi, Europa Galante unter der Leitung von F.Biondi (mit dem sie kürzlich im Wiener Konzerthaus in Haendels Silla beim Festival Resonanzen debütierte).

Weitere Stationen waren die Styriarte-Festspiele in Graz, die Haydn-Festspiele in Eisenstadt, die Schleswig-Holstein-Festspiele in Hamburg, die Haendel-Festspiele in Halle, das Festival Resonanzen in Wien und das Festival Barocco in Rom.

Ihr Interesse am barocken Musiktheater hat in jüngerer Zeit zu mehr als einer Wiederaufnahme bisher vergessener Werke geführt: Dazu gehören etwa ihre Debüts in den Hauptrollen in La Rosinda (in Potsdam, Bayreuth und Vantaa, unter der Leitung von Mike Fentross), in Artemisia (in Hannover und Montpellier, unter der Regie von Claudio Cavina) von Francesco Cavalli, beide aufgenommen von Ludi Musici und Glossa, in Veremonda von Cavalli als Zelemina, an der Seite von Vivica Genaux beim Festival von Spoleto in Charleston (USA) im Jahr 2015.

Zu ihren jüngsten Erfolgen zählen das Debüt bei den Innsbrucker Festwochen (Giunone in La Calisto di Cavalli) und am Teatro San Carlo in Neapel (Herbst 2016) in Achille in Sciro di Sarro zur Feier des Jubiläums des Theaters unter der Leitung von A. De Marchi. Von 2012 bis 2019 war sie am Theater Gießen in den Rollen der Leonora in Verdis Oberto, des Grafen von San Bonifacio (aufgenommen für OehmsClassics), der Agrippina in Händels gleichnamiger Oper, der Mirandolina in Bohuslav Martinus gleichnamiger Oper und der Vitellia in W's La Clemenza di Tito zu sehen. Hinzu kamen ebenso die Fiordiligi in Così fan tutte, Donna Elvira in Don Giovanni , die Gräfin in Le Nozze di Figaro von W.A.Mozart und Maddalena in La Resurrezione di Haendel.

Von besonderer Bedeutung war auch die Teilnahme (2013) an dem von Stefano Vizioli und Aaron Carpene koordinierten Projekt Opera Buthan, das die erste Inszenierung einer Oper in dem kleinen Himalaya-Königreich darstellte. Die Inszenierung wurde  2014 in El Paso (Texas) wieder aufgenommen. Weitere internationale Engagements führten zu ihren Debüts in Neuseeland (Händels Messias) und an der Nationaloper Seoul Südkorea als Ersilia in Vivaldis Orlando Finto Pazzo.

Eine fruchtbare Zusammenarbeit verbindet sie schließlich mit dem Pera Ensemble von Mehmet Yesilcay, mit dem sie in letzter Zeit in renommierten europäischen Konzertsälen auftreten konnte und mit dem sie zahlreiche CDs für Glossa, OehmsClassics und Berlin Classics aufgenommen hat.

Kürzlich debütierte sie u.a. in der Rolle der Kleopatra in G.F. Hendels Julius Cäsar am Theater Bonn unter der Leitung von Maestro W. Katschner und als Falsirena in Salieris 'La Festa di Venezia' unter der Leitung von Werner Ehrhardt und gab kürzlich ihr von der Kritik gefeiertes Debüt als Rosane in Vivaldis 'La Verita' in Cimento' von Vivaldi für die Heidelberger Opernsaison in Schwetzingen sowie beim Drottningholm Festival in der zeitgenössischen Oper 'Suskinen i Mantua'.
Außerdem debütierte sie bei den Innsbrucker Festspielen in Dori di Cesti unter der Leitung von O. Dantone und  beim G. Enescu-Festival in Rumänien mit F. Biondi sowie in Tokio als Almirena in Haendels Rinaldo.

Kommende Engagements führen sie ans Teatro Real in Madrid, zum Teatro Comunale in Bologna, zu den Potsdamer Festspielen, den Schwetzinger Festspielen und den Händel-Festspielen Halle zusammen mit Dirigenten wie Fabio Biondi, Michael Hofstetter und Ivor Bolton.

 
 
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